Am Langenbruchbach 21

40680 Meerbusch

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  Monika Wolter  Monica Ana Capresa                                           

 

V i t a 

 

Monika Wolter, geb. in Kleve am Ndrrh., arbeitet als Grafikerin, Fotografin, Schriftstellerin und Verlegerin in Meerbusch.

 

Sie studierte Kunst und Philosophie mit Abschluß und war lange Jahre an Düsseldorfer Gymnasien tätig, sowie in der Lehrerfortbildung der Henkelstiftung, Düsseldorf, zZt. ist sie Vorsitzende des Neusser Diotima Literatur-Vereins.

 

Ihre Lese / Reisen führen sie auf die Kanaren, Spanien, Italien und Chile.

 

 

 

Als Monica Ana Capresa schreibt und veröffentlicht sie Lyrik. Bisher erschienen:

 

bei Wolter/Rosenbaum, Meerbusch/Düsseldorf,

1997 Scherbenschnitte

 

1998 ...von deinen Lippen nicht betteln, mit eigenen Zeichnungen

 

2000 NullLinie, mit schw./ w. Fotodrucken

 

2000 Dunkles Wachs und Magenta, mit schw./w. Portraitsgrafiken

 

2002 wird vom Auwald- Verlag/ Essen

...von  deinen Lippen nicht betteln  in erweiterter Neuauflage herauskommen.

 

Ein Band lyrischer Reisebeschreibungen zu Chile:

Zimtstaub, illustriert, ist ihr nächstes Projekt, das in bibliophilen Ausgaben bereits vorliegt.

 

Bestellung: fax 02150 / 2819

 

 

 

 

 

        

 

 

 

                                                                                                                                                                       

M.A.Capresas Lyrik, die luzide Sinnlichkeit ihrer Poesie,

die Menschen wie Natur im Grenzgängertum von Leben und Tod

suchend ertastet, ist von geradezu atmosphärischen Dichte.

Ein Händedruck, eine spielerische Metapher, ein Kuß.

Und immer wieder eine Einladung zum Tanz:

Synästhesien, die sich wie sprühende Tänze im Kopf des

Lesers vollziehen.

 

Dieter Fohr

 

 

                              

Ana Capresas Gedichte behaupten eigene,

unvertretbare Wahrnehmung. Ihre Poesie erfaßt in der

Verschränkung von Sinnlichkeit und Reflexion

Wirklichkeit als ästhetisches Konstrukt. Sie ortet sich in

der Differenz von Alltags -Ich und Welt, die sie

atmosphärisch dicht in kunstvollen Sprachbildern

entschlüsselt. Städte, Landschaften, Menschen,

aber auch einfache Gegenstände wie Scherben,

Muscheln, Blumen, ein Fischgericht, fungieren als Chiffren

seelischer Projektionen im sinnlichen Raum. Ihre

Sprache, dunkel und luzid zugleich, erfaßt das dunkle

Licht der Gegenstände in rhythmisch tänzerisch

verspielten Formen, sucht Ausdruck in entstellter

Syntax, scheut nicht vor spröder Hermetik. Indem sie

das wortlose Sein der Dinge in Sprache übersetzt,

entziffert sie ihr eigenes Ich, das im Licht der Sprache

sichtbar wird.

 

Günther Hanakam

                                

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