Susanne Naaf

V i t a

 

1968 in Köln geboren
1974 zog ich nach Meerbusch und beschäftigte mich dort schon seit meiner Jugend mit Malerei; u.a. nahm ich an einem VHS Kurs für Ölmalerei bei P.-W. Söchtig teil.
Von 1988 bis 1998 lebte ich in Krefeld und intensivierte meine Auseinandersetzung mit der Malerei, indem ich autodidaktisch verschiedene Techniken und Ausdrucksformen erarbeitete.
1997 war ich zunächst als Gast an der Jahresausstellung der Freien Künstler Meerbusch e.V. beteiligt, seit 1998 bin ich Mitglied dieses Vereins und nehme an den Ausstellungen in der Teloy-Mühle in Lank teil.
Inzwischen wohne ich an der Ostseeküste in Mecklenburg und lasse mich gern von den ursprünglichen Reizen dieser Landschaft inspirieren.


Mit meinen Bildern möchter ich den Betrachter dazu anregen, genauer hinzuschauen. Sowohl im täglichen Leben als auch in der Natur und in der Kunst kann man verborgene Dimensionen entdecken wenn man sich nicht mit dem ersten Eindruck begnügt. In meinem Bild "Der Februar" habe ich dieses Spiel mit den Dimensionen so inzeniert, daß der Betrachter eine Art Aha-Effekt erleben kann. Auf den ersten Blick scheint dieses Bild nur eine winterliche Landschaft darzustellen; der Betrachter fragt sich jedoch, warum in der Bildmitte ein großer Ast in der Luft schwebt. Diese Frage läßt sich leicht beantworten, indem man das Bild aus großer Entfernung betrachtet: Der schwebende Ast bildet dann die Armbeuge und den vorderen Teil des Kopfes einer großen hockenden menschlichen Figur, deren übrige Konturen von den Stämmen und Ästen der anderen Bäume geformt werden. Wer ihn einmal entdeckt hat, den Februar, der wird ihn immer wieder dort sitzen sehen......

 

 

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